I was never so pissed off (and fucked) in my entire life.

I don’t have the energy left to write it all again, so here’s the official complaint I just filed. The Advice Shop is already closed, meaning I have to wait for tomorrow morning in order to be able to talk to them and stop the withdrawal process (meaning as I didn’t return the form, they considered me to not wanting to continue my studies and have already set in motion my withdrawal). Do I have to say that I would so love to punch someone till they fall to the floor, bleeding, kick them in the stomach till they’re screaming, spit on them and then smash a chair on their face?!

Dear Mr …,

on January 15th, 2007 Mr …, Administrative Assistant of the Department of Humanities and Languages in the Faculty of Humanities and Social Sciences, sent me a mail in which he asked me to return the form attached thereto by January 23rd, 2007 at the latest in order to confirm my modules, so that I could be graded correctly.
On February 5th then, Mr … sent me a reminder and kindly extended the deadline to return the form onto February 12th, 2007.
Although I had checked my mail several times since mid January, both these letters only reached me today, March 22nd, 2007.

I am therefore filing this official complain, asking if you would be as kind as to investigate this matter. I am sure you will understand that this issue is of an utmost importance, as it has taken over two months for an official, and very crucial, letter from the University to reach me. I am now losing time trying to resolve this matter at the Advice Shop – time I would indeed need to spend working on my essays. As you will surely understand, having to deal with such an issue when the assessment deadlines are approaching is not at all what a student should be concerned with.

I hope you will look into this matter and be able to prevent such a thing from happening again. Please understand that I shall contact you again should there be a problem with the administrative staff in Forest Hall not believing that Mr …’s letters both reached me too late.

Best regards,
Thierry Heles

À propos Fransousen a Lëtzebuerg(esch)

Den Lehrer 0.9 beschreiwt d’Problematik vun der Francophonie zu Lëtzebuerg emol aus däitscher Sicht. Wéi friemenfeindlech ass dat dann, wa mir eis Sproch – déi vergläichsweis einfach ze léiren ass fir een däitschen Matbewunner – einfach faale loossen, an eis däitsch Matbewunner domatter forçéiren sech mat franséisch ze ploen – wat fir déi eng wäitaus méi komplizéiert Sproch ass? Schléisse mir domat déi däitsch Natioun net bewosst aus a maachen hinnen et absichtlech schwéier sech z’integréiren? De Krich ass awer dach schon iwwer 60 Joër eriwwer…

Tell me

What are the comforting words
for someone who lost a loved one?
How do you share the pain
that no one should have to suffer?
What’s the sense in being there
when you don’t really know how to make them hold on?
How absurd is an I feel for you
when you can’t make things better?
How senseless is it to care about them
when you’re not the one they need?
How futile is the effort to console someone
when you couldn’t be solaced if you were them?
How tearing is the helplessness
when you know theirs is ineffably worse?

Liebes Tagebuch, halt diesen Gedanken bitte für mich fest.

Mein damaliger Religionslehrer, Kaplan Bache, der mittlerweile eine eigene Pfarrei hat, sagte einmal es wäre fantastisch Tagebuch zu schreiben; man könnte nach Jahren zu jedem einzelnen Tag zurückgehen und seine Gedanken nachlesen. Eine persönliche kleine Zeitreise. Obwohl ich selbst ein Tagebuch zuhause rumliegen hatte, glaubte ich ihm nicht. Es erschien mir zu mühselig jeden Tag etwas absolut Banales über mein Leben in ein Buch zu schreiben.

Das Tagebuch bekam ich von meinen Eltern zu Heiligabend geschenkt und war enttäuscht – nicht wegen des Tagebuchs, sondern wegen dem was ich nicht bekam: ich hatte mir das Dschungelbuch Game Boy Spiel gewünscht – das ich dann aber Weihnachten von meinen Großeltern bekam. 1995 war das. Ich würde mich ironischerweise wohl noch nicht einmal daran erinnern, hätte ich es nicht in dieses Tagebuch geschrieben. Bis auf einige sporadische Einträge über die nächsten Jahre war meine Begeisterung jeden Tag etwas in dieses Buch zu schreiben aber gering, manchmal habe ich sogar nur reingeschrieben was ich mir im Fernsehen angesehen habe. Und dennoch. Jedesmal wenn ich einen diesen alten Einträge durchlese erinnere ich mich zumindest teilweise an diese Zeit. Heute habe ich V. nach fünf Jahren wiedergesehen. Heute habe ich erfahren, dass wir nach Disneyland fahren. Wie wird die neue Schule wohl sein? D. hat heute etwas auf ihrer Geige vorgespielt, es war so schön. Es sind größtenteils nur einzelne Stichworte und trotzdem öffnet sich eine Welt die ich fast vergessen hatte, wenn ich die Worte lese.

Wirklich viel in dieses Tagebuch geschrieben habe ich erst zur Zeit meiner ersten großen Liebe. Manchmal wünsche ich mir, ich hätte es nicht getan. Es gibt viele Dinge von denen ich mir gerne einreden würde ich hätte sie erst nachträglich hineininterpretiert, aber wenn man die Geschehnisse schwarz auf weiss hat, ist es schwer sich davon zu überzeugen die Dinge wären nie passiert. Aber Schreiben soll ja angeblich eine Therapie sein.

In gewisser Hinsicht ist dieses Blog wohl die logische Konsequenz aus dem damals entstandenen Drang das Leben festzuhalten. Die Gedanken einzufangen und für immer aufzubewahren. Das Blog ist verständlicherweise nur die Spitze des Eisberges, aber da ich den ganzen Eisberg kenne, führen mich alte Artikel dahin zurück was ich eigentlich dachte als ich sie schrieb. Am meisten prägen mich aber meine Audioblog Dateien. Die habe ich im Laufe der Jahre aufgenommen, ähnlich wie ein Tagebuch führen, nur halt mit Ton. Sie sind einflussreicher als geschriebener Text; meine Stimme zu hören die erzählt was an dem jeweiligen Tag passiert ist hat etwas unheimliches – es ist als ob ich meine Gedanken aufrufen würde und sie noch einmal denken. Heute war ich das erste Mal in meinem Leben auf einem Reiterhof. Letzte Nacht bin ich N. begegnet und habe ihr zum Geburtstag gratuliert. Heute morgen habe ich L. auf meinen Geburtstag eingeladen.

Manchmal ist es schön sich Dinge wieder ins Gedächtnis zu rufen, selbst Dinge die damals nicht schön waren, weil ich mittlerweile einen größeren Teil des Bildes erkenne und verstehe, dass schlechte Dinge auch passieren müssen und manchmal zu etwas Wunderbarem werden können.

Gedanken einfangen ist manchmal schön, manchmal schmerzvoll. Manchmal tun Gedanken auch erst nach Jahren weh. Wenn man feststellt, dass man einmal eine Person über alles geliebt hat und man irgendwann einfach aufgehört hat an sie zu denken. Oder wenn man sich in der Zeit zurückwünscht – all diese Weihnachten zum Beispiel, als mein Großvater noch jedes Jahr die Lichter in der Krippe unter dem Baum eingeschaltet hat.

Fast alle diese Gedanken bringen mich aber heute zum Schmunzeln; sie sind einmal ein Teil von mir gewesen und sie sich wieder zurück ins Gedächtnis zu rufen gibt mir ein Gefühl der Zufriedenheit, fast so als ob meine Seele etwas kompletter wäre. Heute habe ich C. kennengelernt. Sie ist toll. Wir haben vier volle Tage zusammen rumgehangen. Dann verschwand sie – oder ich. Ich habe sie seither nur ein einziges Mal wiedergesehen. Sie stieg in den Bus ein, sah mich an, blieb einen Moment stehen, lächelte und setzte sich neben ihren Freund. Wenn ich die Einträge über sie lese, vermisse ich sie jedesmal.

Das Tagebuch war womöglich das schönste Geschenk, das ich je bekam.

Quarks & Co.

Als gudde Lëtzebuerger muss een e kennen: de Ranga Yogeshwar. De Mann mat de villen Auszeechnungen, Kurator vun sou renomméierten Arichtungen wéi dem Max Planck Institut fir Gravitatiounsphysik, der Arbescht iwwert Experimentelle Elementarteilchenphysik und Astrophysik, an der Fernsehsendung Quarks & Co. um WDR. Firwat muss een e kennen? Well et en halwen Lëtzebuerger ass (wien de Numm kuckt dierft mierken, dass déi Hallschent seng Mamm ass) an zu Lëtzebuerg opgewuess ass. Laang Ried, kuerze Sënn: seng Sendung ass zanter enger Zäitchen och als Videopodcast ze kréien. Fernsehsendung als Podcast, ass dat net langweileg? Ech krut leider ni de WDR a lo scho guer net, an lo wou ech et als Podcast kann kucken muss ech soen fannen ech et schued, dass ech se ni konnt kucken. E puer Saachen déi ech geléiert hun:

– Bei Powernapping ass alles iwwer 30 Minuten ongesond – dono fällt ee nämlech an Déifschlof an et ass ee geriedert wann een erem erwecht.
– Wann een Zwilling femmt ass d’Wahrscheinlechkeet, dass säin Zwilling och femmt 63%. Wann et sech em eeneeëg Zwillingen handelt ass et esouguer 75%. Dat gellt och wann d’Zwillingen getrennt opwuessen a näischt vun eneen wessen. (Nierwebäi ass de Yogeshwar iwwregens selwer een Zwilling.)
– Wann een eng Glace esst, killt de Kierper net of mee e wiermt sech op. Eng Glace ass zwar kaal, mee voller Kalorien, an während de Kierper déi verbrennt wiermt en sech op.
– Wann ee sechs mol volltankt huet ee souvill Kilo CO2 produzéiert wéi den Auto weiht.
– No 36 Stonnen ouni Schlof fänkt ee normale Mensch un ze halluzinéiren. No 48 Stonnen gett déi kierperlech Péng esou grouss, dass et onméiglech ass sech aus eegener Kraft nach waakreg ze haalen.
– Ee gebrachent Herz gett et net nemmen a Kitschromaner a Filmer, mee ass eng real schwéiervéigend Herzstéirung. D’Medeziner nennen et Tako-Tsubo-Kardiomyopathie an d’Symptomer sin ähnlech deene vun engem Herzinfarkt.
– Sech beim Léiren guer net oflenken loossen ass Quatsch. Beim Auswennegléiren helleft et sech all hallew Stonn e puer neutral Biller vu Landschaften a Natur unzekucken – dobäi entspaant d’Gehier an huet dono erem méi Energie.
– Kleng Kanner léiren näischt vun der Telé. Si verstin Erklärungen eréischt, wann een hinnen se live weist. Mam Alter vergréissert sech d’Potenzial zwar vum Bildschirm ze léiren, erreecht awer ni dee selwechten Niveau wéi wann een et direkt erklärt kritt.
– D’Energie déi fräigesat gett wann eppes zerbrécht ass theoretesch staark genuch fir de Prozess emzekéiren – eng Taass déi op de Buedem fällt an zerbrécht produzéiert genuch Energie fir theoretesch erem zeréck an d’Luucht ze fléien an sech erem selwer zesummenzesetzen. D’Entropie mécht deem awer ee Stréch duerch d’Rechnung.

Fir d’iTunes Fanatiker gett et de Podcast natirlech och am iTunes Store, an zwar hei.

How well do you know me?

Just filled in such a questionnaire by a friend of mine. I was bored so I did one on my own. In case anyone gets bored as well, feel free to fill it in. (Q15 is meant to say “Let an old lady I didn’t know tell me the story of her life”, apparently there’s a word limit which I achieved to crack :D).
I thought it would actually be kind of interesting to see how much people got to know about me just through reading my blog (and how much the people I know in real life would have correct).

I’ll be back with a more serious post. I promise. I’m already working on a new short-story. :)

[Nobody cares about your email, just fill in anything @ idontknowwhat dot somerandomtld, but filling in your (nick)name would be cool so I could actually see who did it, it isn’t compulsory though. ;)]

Früher

Szenario:
Robert hat Kopfweh und nimmt Tabletten mit in die Schule.

1973 –
Robert gibt dem Kunstlehrer auch eine, in der großen Pause, im Rauchereck.

2007 –
Die Drogenfahndung taucht auf. Robert wird wegen Drogenbesitz von der Schule verwiesen. Sein Schulranzen, sein Pult und sein Zimmer zuhause werden nach weiteren Drogen und Waffen durchsucht.

Hier gibt’s mehr.