“You and I have memories that strech out longer than the road ahead.”

Steve Jobs and Bill Gates were on stage together for the first time in years. Two men who changed the face the world like only a few have – and they’re not the ennemies some people would like them to be. You can watch the whole interview (split in seven parts) over at the official website of the D conference. Btw, the prologue is absolutely worth watching as well – Macintosh Software Dating Game, genius! (It’s some 325 MB and the interview plus prologue is about 90 minutes long, so be sure to have some time on your hands.)

Here’s the highlight reel:

United States of Assaults

D’USA sin dat am 96. friddlechst Land op der Welt, domatter sin se nach sou just firum Iran gelandt (97), a net wierklech wäit firum Irak (121). D’Neandertaler bréngen dem Homo erectus gären d’Zivilisatioun. Majo dann. Irland (4) iwwerascht mech éierlech gesot, d’Schwäiz (14) hätt ech méi wäit fir erwaard.
Déi skandinavesch Länner sin all an der Top 10 a Lëtzebuerg daucht natirlech guer net an der Lëscht op (kee Wonner, hei gett alles ennert den Teppech gekiert, wou soll do ee Mënsch u serieux Daten fir eng Statistik kommen).

Gudd Musék, friddvoll Gesellschaft, intressant Sprooch, wéineg Sonn. Ech sin d’Valisse paaken. :)

Latest additions (2)

Et sin erem eng Rei gudd a manner gudd CDen a meng Sammlung bäikomm. Hei ee kuerzen Iwwerbléck bei wéi engen et sech menger Meenung no och gelount huet Suen auszegin, a bei wéi engen net.

The Cinematic Orchestra – Ma Fleur
Ganzer 4 Joër huet ee mussen op hiere neien Album waarden an… et huet sech net gelount. Hu se bis elo et op eng originell Art a Weis färdeg bruecht Jazz mat Downtempo ze kombinéiren, feelt et hierem neien Album un… Jazz. Den Album dümpelt einfallslos duerch d’Landschaft a léisst een herno enttäuscht zeréck. Favorit: Déi lescht dräi Minuten vun “Time and Space”, do erläit fir e kuerze Moment der Illusioun, et kéinnt awer ee gudden Album sin. Dofir gett et dann och net déi allerschlechst Punkten.
Bewertung: 2/10

Prototypes – Prototypes
Ech gin et zou, ech sin eréscht duerch hiert Lidd “Je ne te connais pas” an der Reklamm fir een däitschen Auto op des franséisch Indie Rock Band opmierksam gin. Prototypes ass hieren éischte US Release, mat Lidder vun hieren zwee franséischen Alben. D’Fransousen hun offensichtlech och am Indie Rock Beräich grouss Talenter. E bessen eegewellege Stil deelweis, mee ganz originell an angenehm anescht wéi dat wat ee soss esou aus deem Genre héiert. Favorit: “Who’s gonna sing?”
Bewertung: 8/10

Björk – Volta
Schon eng Kéier vum Charel rezenséiert, hei dann elo mäi Pefferkär dozou. Wéi emmer brauch et e puer Duerchgäng ier een den Album mat all senge Facetten erfaasst huet, an dat mécht et intressant. Ee weidert Meeschterwierk vun enger aussergewéinlecher Kënschtlerin. Perséinleche Favorit: “Wanderlust”.
Bewertung: 8/10

Wir sind Helden – Soundso
Albumer wou ee muss op d’Texter lauschteren gin et der net vill, mee deen hei gehéiert definitiv dozou. Ee staarke (lénksorientéierte) politesche Message zidd sech duerch de ganzen Album, gekoppelt mat Attacken géint d’Medien an der Sich no der eegener Identitéit. Deelweis onsécher, deelweis selbstbewosst – eben esou wéi déi Generatioun fir déi se sangen. “Ode” an “öde” am éischte Lidd an eng Zeil ze quetschen wierkt zwar e besse forcéiert, mee dat verzeiht een hinnen séier. Wir sind Helden si no der Babypaus net nemmen zeréck, si sin elo eréischt sou richteg do. Perséinlechen Highlight: dat genialt Geek Rock Lidd “The Geek (Shall Inherit)”.
Bewertung: 9/10

Thierry live on the air.

Enger ganzer Rei vun iech ass et wahrscheinlech scho bekannt: de Joël aka Fireball huet eng Sendung um Radio Ara mam Numm Crumble. Genau an där sin ech muer, Méindeg, den 28. Mee, och ze héiren. Tëscht 16 an 17 Auer (net déi voll Stonn natirlech, soss géing et langweileg ;)) schwätzen de Joël an ech iwwer nei Medien zu Lëtzebuerg – also Bloggen a Podcasten. Ausserdeem gett et d’Radiospremière vun der Bouneschlupp!

Ze kréien ass de Radio Ara op 103.3 an 105.2 MHz. Oder, fir déi Leit déi grad enzwouch sin wou ee keen Ara kritt, ganz einfach per Livestream.

Tune in!

Cheers, and ta forever.

I hear the silence.
The fan is rotating steadfastly,
the light bulb ticking loudly,
the last song wobbling.

Often have they said
“it’s over now,”
never have they known.

Some are left behind
some are lost.
I will remember her eyes,
her smile and her voice –
who knows…

The closets and bookshelves are empty,
no more sheets on the bed, it is cold,
the pictures of friends have been taken off the walls,
the echoes of my breath have already faded away.
Who will come and clean the new dust on the desk?

All the same and therefore
this life with you has been great but is over,
and it will be missed.

Goodbye my dear,
take better care of the next one,
whoever it may be.

Zwischen Ende und Anfang. We fall down and we cry holy, holy, holy is the lamb.

So fühlt es sich also an. Don’t release me. In meinem Kopf schwirren tausende Gedanken hin und her, keiner lässt sich fassen. Ich schwebe zwischen Selbstzerstörung und Neugeburt. Dieser Moment in dem das Alte noch nicht ganz vorbei ist, aber das Neue auch noch nicht wirklich begonnen hat. Die Natur hat das schlau eingefädelt. Auch wenn ich nicht verstehe wieso überhaupt erst.

Im Hintergrund spielt gerade das philharmonische Orchester Montpellier. Die Leute pfeifen. Das hört sich absurd an, denn bei einem klassischen Konzert pfeift man nicht. Aber es ist ja nicht wirklich klassisch. Epischer Techno. Jeff Mills betritt die Bühne. Ich freue mich auf die Nature One. Da wird es zwar kein Orchester geben, aber er wird dort auflegen. Da ist es mir auch schnuppe ob mit Orchester oder ohne. Und ich habe ja die CD. Another summer day has come and gone away in Paris and Rome. Das ist nicht von Mills. Sage ich ja. Cum hoc ergo propter hoc. Quod erat demonstrandum.

When we got to Boston. Da würde ich jetzt auch gerne hin. Einfach nur weg. Was für eine schlechte Lüge. Ich will nicht weg. Aber während ich mir einrede ich würde wegwollen sind die anderen Gedanken etwas stiller. Ich habe den Moment seit langem gefürchtet. Der Anfang vom Ende. You may think you lost it, don’t even wonder anymore, erase your mind, turn round and slowly walk away, slam the door. Im Leben kriegt man fast nie was man will. Vielleicht aber was man braucht. Aber einen großen Plan gibt es auch nicht. Wie könnten auch tausende Kinder die jeden Tag elend wie Tiere krepieren Teil eines großen Plans sein. Gibt es Gott überhaupt? Manchmal glaube ich der sitzt bloß da und genießt die Entwicklung der Menschheit wie einen Kinofilm. Mit einem großen Eimer Popcorn, weil der Film so mies ist und Popcorn den Film nicht wirklich schlechter machen kann. Und das Ende kennt der Kerl ja sowieso denn er hat den Film selbst gedreht. Ich wette die halbe Zeit schläft er. Ohne großen Plan kriegt man nie das, was man braucht. Was braucht man wenn man nur ist, einfach so, ohne jegliche Bestimmung? Cogito ergo sum. Aber warum bin ich? Darauf hatte der Idiot auch keine Antwort. Nicht, als ob seine Ich-denke-also-bin-ich Theorie nicht auch schon einen massiven logischen Fehler hätte. Aber das ist kein Philosophieunterricht und wahrscheinlich weiss sowieso jeder warum seine Argumentation nicht aufgeht. When everything’s made to be broken I just want you to know who I am.

Was ist denn schon Perfektion? Wäre sie nicht der Ursprung jeden Wahnsinns wäre sie in ihrer Naivität sogar irgendwie schön. Kann Perfektion denn naiv sein? Das hängt wohl davon ab, ob man Naivität als positiv ansieht. Einen wirklichen Sinn ergibt das hier nicht, nein. Die Menschheit ist sowieso nicht bereit dazu. Denn man dreht durch. Man hänkt in einem ekelhaften Zustand zwischen wahnsinniger Panik und unglaublichem Glücksgefühl. Am Ende siegt die Trauer, weil man weiß, dass es einmalig war und man sie nie wieder erreichen wird. And I don’t want the world to see me cause I don’t think that they’d understand.

Manchmal weiss man erst wie sehr man jemanden vermisst hat wenn man die Person wiedersieht. Womöglich trauere ich mehr dem nach was nie erlebt wurde und es ist kein richtiges Vermissen. Aber wen kümmert’s. Das Gefühl ist sehr ähnlich und langsam blicke ich in diesem Wirrwarr nicht mehr durch. Da ist zuviel. Zuviel in dieser gähnenden Leere. Und eigentlich haben wir doch viel erlebt in diesen vier Jahren. Und eigentlich habe ich doch immer wieder an sie gedacht als sie nicht da war. Das nennt man doch Vermissen, oder? Damit ist dieses Argument wohl auch futsch. You had me from hello. Was solls.

Ich stehe vor dieser riesigen Klippe und da ist nur Nebel und ich weiss nicht wohin. Sagt sie weinend und sinkt zu Boden. Ich kenne das Gefühl. Wer kennt es nicht? Ich stehe am Anfang des Lebens und mache mir Sorgen um das was kommen wird. Kann man mir vorwerfen, dass ich die Zukunft fürchte? Man wächst mit jedem Tag. Angst gibt es immer. Weshalb sehen die älteren Generationen manchmal auf uns herab und sagen uns wir sollen aufhören uns jetzt schon Sorgen zu machen? Haben wir etwa kein Recht ahnungslos zu sein was aus uns werden wird und uns deshalb zu fürchten? Hattet ihr etwa keine Angst vor der Zukunft als ihr jung wart? If it’s a question of time, I’ll wait, always. If there’s a reason, I’ll wait, always.

Am Freitag werde ich meine Koffer packen, den Schlüssel abgeben und mein Zimmer für immer hinter mir lassen. Ein großer Teil von mir freut sich. Endlich bin ich diese Idioten los, endlich kein Lärm mehr morgens um 5 Uhr, endlich keine verdreckte Küche mehr und nie wieder den Reflex unterdrücken den Mitbewohner zu grüßen wenn man ihm mal zufälligerweise auf dem Campus begegnet. Ab Freitag kenne ich sie offiziell nicht mehr. Ich weiss ja jetzt schon teilweise nicht mehr wie die aussehen. So sehr habe ich noch nie mit einem Teil meines Lebens abgeschlossen. Ein kleiner Teil von mir bereut es. Ich habe immerhin jetzt über ein halbes Jahr in diesem Zimmer gelebt. Und dieses Apartmenthaus hatte was klischeehaftes; das süße Mädchen von untenan, der hirnlose Typ von nebenan und die Schlampe von obenan. Der Stoff aus dem schlechte Filme gemacht sind und wohl auch noch oft werden. Und ich habe Freunde gefunden die jetzt schon ihren Abschluss machen und die ich nie wieder sehen werde. Magic stays where myth remains.

Ich bin dann mal weg. So oder so ähnlich werden meine letzten Worte wohl sein. Wenn ich überhaupt was sagen werde. Weil es mir im großen Ganzen nicht vorkommt, als ob es wichtig wäre, dass ich dann nicht mehr da bin. Meinen Mitbewohnern wird es vollkommen egal sein und mich wird’s auch nicht großartig stören nicht mehr jede verdammte Nacht aufgeweckt zu werden weil sie Lärm machen und jeden Morgen weil die Putzfrau sich weigert soviel Schmutz zu putzen. Würde ich auch. Bei dem Dreck würde selbst ein Sklave revoltieren. Ich bin dann mal weg. Das ist doch auch der Titel eines Bestsellers. Hape Kerkeling ging pilgern und schrieb das auf. 630 km wären mir zu weit, aber wandern würde ich schon mal gerne gehen. Wandern. Nicht pilgern. Ich liebe einsame Spaziergänge. Man kann die Gedanken fließen lassen, wird nicht vom Fernsehen, Computer oder Freunden abgelenkt und kann einfach nur alle Sinneseindrücke auf sich einwirken lassen. I hear in my mind all of this music and it breaks my heart.

Ladies and gentlemen we are floating in space. Ich stehe an der Kasse vom Supermarkt und plötzlich wird mir klar: das ist nicht nur nicht mehr meine Welt, es ist auch nicht mehr die Ihrige. Ich Idiot. Keep on running. Nimm dein Leben in die Hand. Sonst wirst du nie wissen, ob’s doch für was gut war. Vielleicht gibt’s ja einen kleineren Plan. Ich muss Kerkelings Buch lesen.

How did it happen? Someday you might need a friend. Man glaubt immer es würde besser, aber das wird es nicht; es wird bloß anders. Behauptete mein Deutschlehrer mal. Er hatte Recht. Irgendwie bleibt am Ende doch immer alles gleich. Mein Herz ist so leer und mein Kopf so voll. Hau noch mal drauf. Vielleicht kriegst du sie diesmal kaputt. Als ob der Versuch mehr als bloße Energieverschwendung wäre. Wise men say only fools rush in. Ich habe noch keine Strategie. Ich weiss noch nicht einmal an welcher Seite. Aber ich werde kämpfen. Cause I ain’t wasting no more time what it might have been.

So fühlt es sich also an.

Passwuertgeschützte Posts

D’Fro koum op firwat et hei an de leschten Deeg eng Rei passwuertgeschützte Posts gi sin, wou dat dach soss net d’Politik vun desem Blog wier. Ier ech elo emmer erem dat selwecht schreiwen wann ee mech freet, hei déi simpel Enwert: All déi Posts hun als Merry-go-round und ein Schluck Sambuca Posts ugefaangen, mee hun um Enn op eemol zevill perséinlech Gedanken enthaalen. Well ech vill ze faul sin dann extra en Textprogramm unzemaachen an se lokal ze späicheren goufen se trotzdeem an d’Datebank vum Blog gesat a verschlësselt. Voilà.