Dinge die mich im Leben 2.0 irritieren

Auf Facebook von einer Person als Freund hinzugefügt werden, von der man keine Ahnung hat woher man die kennt. Dann muss man immer so peinlich nachfragen…

6 thoughts on “Dinge die mich im Leben 2.0 irritieren”

  1. Mich irritiert der Begriff “Friend” an sich. IMHO müsste das eigentlich “Contact” heißen, was ja nicht ausschließt, dass sich unter den x Contacts auch y Freunde befinden. Ich “sammle” als Facebook-Rookie momentan auch Contacts, allerdings habe ich noch keinen Bekannten gefunden, mit dem ich in den letzten Jahren auch +/- regelmäßigen RL-Kontakt hatte und/oder habe.

    Aber der Mensch ist halt von Natur aus ein Prahlhans, sonst hätten Facebook & Co. nicht den Erfolg den sie haben.

  2. Wie war das bei Spreeblick mit den Web2.0-Definitionen:
    “[…]das größte MMORPG der Welt, also ein Online-Spiel. Mitspielen darf jeder, der sich einen Namen ausdenken kann, Menschen ohne eigenes Profil bekommen für die Dauer des Spiels eines ausgeliehen. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele andere Spieler als „Freund“ zum eigenen Profil hinzuzufügen. Sieger ist derjenige mit den meisten Freunden. Bei Verlassen des Spiels müssen alle Freunde wieder abgegeben werden.”
    War damals die Definition für Myspace, trifft aber auch 1:1 auf Facebook zu. Dass es eher “Contacts” heißen müsste, da stimme ich zu – es ändert aber nichts an der Tatsache, dass es immer Leute geben wird, die sich an sehr viel mehr Bekanntschaften aus dem RL erinneren als ich selbst. Und nachfragen ist peinlich, ja.

  3. Ich hab sogar Menschen auf Facebook als “Friend,” die ich im RL eher unter “Ennemies” einordnen würde. Warum zum Henker die mich hinzugefügt haben weiss ich nicht, aber wenns ihrem Ego hilft. Ich helf ja gerne…

    Diese Zahlen sind mir eigentlich egal. Ich freue mich über alte Klassenkameraden und dergleichen die ich auf Facebook wiederentdeckt habe und so wieder Kontakt aufnehmen konnte. All die andern die ich nur beiläufig kenne könnt ich auch wieder löschen, aber nun ja. Dann würde sich die Frage nach den Kriterien stellen. Dich kenne ich ja nun nicht wirklich, wir sind uns aber in den letzten Monaten im RL begegnet und haben uns dabei toll amüsiert. Lösch ich dich jetzt? ;)

    Ich habe eigentlich ein sehr gutes Gedächtnis was Menschen angeht. Normalerweise bin ich derjenige der erklären muss, woher man sich kennt. ;) Ich bin auch sicher, dass ich ihren Namen schon mal gehört habe (und der ist so aussergewöhnlich, deren kenne ich bestimmt keine zwei). Aber wahrscheinlich ist es nur eine beiläufige Bekanntschaft gewesen und ich kriege sie deswegen nicht eingeordnet. Was solls, ich habe gerade eh besseres zu tun. Ich stalke sie dann am Wochenende zurück. :)

  4. Ech giff ‘Contact’ och besser fannen. An emmerhin gët et jo den limited profile fir déi Läit, déi een just aus Politess acceptéiert …

    Usech fannen ech Facebook awer ganz gudd fir an Kontakt ze bléiwen.

  5. Thierry:

    zu meinen Buddylist-Kriterien:

    Was Facebook anbelangt, nutze ich die Search-Funktion von Zeit zu Zeit um lange bis länger ausgebliebene RL-Kontakte wenigstens virtuell wieder herzustellen, vielleicht sieht man sich ja dann auch mal im RL wieder. Konveniate organisieren ist nicht mein Ding, habe bisher erst an einem Konveniat teilgenommen (1ère-Treffen vor einigen Jahren), danach sind alle wieder in der Versenkung verschwunden. Dieses Jahr ist ein besonderes (für Zahlenfetischisten), da wieder eine 0 in meiner Altersangabe auftauchen wird, bin mal gespannt, ob sich da was im RL tut. Würden z.B. im Vorfeld Kontakte per VL wieder neu aufgenommen, wäre das ja vielleicht der Anlass um sich im RL zu treffen. Aber ich zweifle daran, bin als 68er im VL doch eher ein Exot.

    Allerdings habe ich in meiner Friendlist auch Kontakte, denen ich noch nie im RL begegnet bin. Es handelt sich bei ihnen jedoch ausschließlich um Menschen, die ich per Web “kenne”, d.h. deren Feeds ich abonniert habe und bei denen ich nicht abgeneigt wäre, sie auch einmal im RL bei einer gemeinsames Interesse weckenden Veranstaltung kennen zu lernen (z.B. Bloggertreffen, Lesung, Konzert, …) – genauso wie wir uns ja auch im RL begegnet sind. :)

    Und wenn jemand der mich persönlich überhaupt nicht bzw. nur beiläufig kennt nicht hinzufügen bzw. löschen möchte, dann bin ich ihm auch nicht böse und lese trotzdem weiterhin seinen Blog. (Mal sehen ob jetzt jemand entsprechend hierauf reagiert oder reagieren wird.) ;)

    Grommel:

    Dass een d’Privacy vum FB-Profile selwer progressiv astelle kann, ass effektiv en Atout. An wat mir momentan am beschten un deem System gefält sind d’Notifications.

  6. Ich muss ehrlich gestehen dass ich mich bei Facebook nur auf großes Drängen einer Freundin hin angemeldet habe. Ich könnte auch ganz gut ohne leben.
    Ich habe mein Blog. Wer mich kennt (oder auch nicht) kann mir dort etwas reinschreiben oder mailen. Wer etwas über mich wissen will,…in meinem Blog steht alles was man über mich wissen sollte. Oder andersrum, in meinem Blog steht alles was ich gewillt bin über mich preis zu geben. ;-)

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