March 2008

Fir e Samsdeg

Lueden ech mer grad ronn sechs Gigabyte erof – déi 6. Staffel Spooks. Legal am iTunes natirlech. An £16.99 fannen ech ee ganz raisonable Präiss fir zéng Stonnen Ennerhalung.

Mäi Provider freet sech bestemmt iwwer déi Datemass…

EDIT: Okay, dat ass definitiv genial. Et kann een d’Episoden scho kucken während se am Hannergrond nach färdeg eroflueden. Top!

Vergissmeinnicht


Vitamin String Quartet – Dare You To Move (Originally by Switchfoot)

Chiudi gli occhi. Wir stehen auf einem Laufband, irgendwo in der Welt in einem gigantischen Flughafen. Die Schnittstelle zwischen Ewigkeit und Nimmerwo. Alle paar Minuten gehen wir einen Schritt, kommen langsamer voran. Das Laufband wird unendlicher. Welcher Flug ist unserer. Wer fliegt.
Ich halte ihre Hand, oder nicht. Es ist alles verschwommen. Wir lassen uns tragen. Schweben durch die Millionen von Farben, die durch die übergroßen Panoramafenster wie Tränen auf uns herabfallen. Blasse, unscharfe Figuren laufen vorbei. Wie Geistererscheinungen tauchen sie nur kurz im Blickfeld auf und versinken in einem Meer von ungelebten Momenten. Wenn sie nicht in solcher Eile wären, könnten sie die Welt sehen. Wissen sie das.
Die Welt sehen so wie sie und ich. Bis zum Sonnenaufgang und zurück. Bis zum Sonnenuntergang und nie mehr zurück. Den ganzen Tag von Musik umgeben. Mit ihr zu sein heißt sein.

Sie sitzt neben mir. Hat den Kopf langsam, sanft auf meine Schulter gelegt. Das Weiß der Tischdecke blendet. Alles ausser ihr sind nur noch Schatten. Abgestorbene Seelen. Irrelevant geworden im Nimmerwo.
Ich küsse sie nur auf die Wange als ich gehe. So wunderschön. Warum gehe ich. Warum nur ich. Wohin. Sie lächelt traurig.
Wenn wir uns finden werden wir Ewigkeit finden. Anders, vielleicht. Nicht weniger wichtig. Ich schließe die Tür hinter mir und flüstere, “ich liebe dich.”

Seit Gott starb

Freitag morgen, 7:10 Uhr. Ich spaziere durch ein Dorf, in dem ich mich nicht wirklich auskenne. Es lohnt sich mal wieder, dass ich ein geographisches Gedächtnis habe. Ein paar Autos rasen an mir vorbei – ich frage mich warum, die faulen Briten arbeiten doch erst ab 9 Uhr. Die Erinnerung daran wie ich meine schwedische Freundin die Nacht vorher die Treppen vom Campus runtertrug, weil sie nach Hause wollte anstatt mit zur Afterparty, schwirrt mir immer noch im Kopf herum – ich frage mich warum, es ist doch weitaus mehr passiert letzte Nacht.
7:20 Uhr. Wenn ich nicht Atheist wäre, wäre das hier niemals passiert. Wenn es Gott gäbe, wäre es das Ende meiner Welt. Wenn man nicht auf ein Paradies hofft, macht man wohl oder übel das Beste aus der wenigen Zeit die man jemals bekommen wird. Und: so übel ist das hier gar nicht. Es ist sogar toll.
7:30 Uhr. Eine Sonnenbrille wäre praktisch. Nicht, dass ich zuviel getrunken hätte – mein indischer und portugiesischer Kumpel haben den ganzen Alkohol fast alleine vernichtet – aber ich habe nur eine knappe Stunde geschlafen. Es geht mir erstaunlich gut. Keine Kopfschmerzen, kein niedriger Blutdruck, keine Magenkrämpfe. Nur meine Augen schmerzen. Wahrscheinlich sind sie blutunterlaufen. Mein Haar könnte einen Kamm vertragen. Die Leute im Zug schauen mich an, als wäre ich ein Bettler.
7:40 Uhr. Merke: nächstes Mal nimmst du deinen iPod mit. Menschen im Zug sind noch viel weniger auszuhalten, wenn man todmüde ist. Natürlich ist der Zug gerade jetzt gerammelt voll. Der Mann neben mir liest die neuste Verschwörungstheorie über Prinzessin Diana – whaeva, wie der Typ zwei Plätze vor mir wohl sagen würde.
7:50 Uhr. Cathays. Endlich, meine Station. Jetzt nur noch raus hier. Ich frage mich, warum soviele Leute unterwegs sind, sonst ist die Stadt um diese Zeit doch fast menschenleer.
8 Uhr. Ich erinnere mich noch genau an den Sonntag morgen, als ich das erste Mal in dieser Stadt, diesem Land war. Ich schaltete morgens das Radio ein, irgendeinen Sender, weil ich die Sender noch nicht kannte. Es war Radio 1. Der DJ sagte nur, “here’s a song to get your creative thoughts flowing” und spielte Hoppípolla von Sigur Rós. Ich setzte mich an den Schreibtisch und schrieb ein Gedicht über ein Mädchen, das mir Samstags auf der Uni über den Weg lief. Sie war gestern Abend auch da.
Es scheint, als lägen zwischen damals und heute zwei Ewigkeiten. Und das stimmt auch, irgendwie. Gott ist tot. Ist das nicht schön?

I’m such a nerd

I’ve started typing in the metadata for the thousands of pictures on my hard drive. It’s going to take me ages, but I’ve lost so much time searching for a specific picture in the past that it’s probably gonna be worth it. Plus, it might make me tired.

“We are the ones we’ve been waiting for.”

I really like those videos by Will.I.Am. And it makes me angry that that there are still people out there who prefer Clinton just because she’s a woman – she wants to go to war with Iran, she’s racist, she voted for the Iraq war then lied about it, she not only accepts but supports lobbyism, she steals parts of her speeches from John Edwards, …

(via)

Zitater (12)

Scotland and Wales are brothers. They have to stand up against England. // You were in my class last year?! It was too many pints ago… // The English are the only ones who want a UK. They forced it on the rest of us. Ooh, look at us, we have an empire! // That was your phone ringing? For a moment there I thought the archangel Gabriel and Grand-Duke Henri of Luxembourg were coming to get me. // The cati killed the rato. The rato killed the cati. It makes sense either way now. // People pretend to like the Queen, but everyone outside England hates her. Well, some like her, but they’re nuts… uh… exceptions. // Harry is probably fighting the war all on his own. // We managed to get from our birthdays to Diana’s death within an hour. We could go work for the Daily Mail. // Okay, go to sleep now. Oh shit, yeah you’re in New York. I guess you still got some time left then. // You’re a ticking time bomb Thierry. // Should we go to other pavement? *

* = Should we cross the street?