Den hellegen Heng vu Lucilinburhuc

… oder: Reliounsfräiheet an Mënschenrechter heescht, Katholik ze sinn an deenen aneren Leit déi kathoulesch Werter mam Briecheisen anzeschloen. Ass dat heiten net een absoluten Widdersproch?

Henri von Luxemburg hatte 2008 seine Unterschrift unter das geplante Euthanasie-Gesetz aus Gewissensgründen verweigert. Daraufhin wurde er vom luxemburgischen Parlament entmachtet. Der Vatikan will den Einsatz des Großherzogs für die Verteidigung der Menschenrechte würdigen (…)

Ech adaptéiren mer einfach emol ee Saz vum briteschen Comedian Russell Howard: dass ausgerechent den Vatikan esou ee Präiss un den Groussherzog iwwerreecht, ass wéi wann d’Bushregierung dem Osama bin Laden géing Airmiles ginn fir 9/11.

Wer jetzt allein ist wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Mir kommen esou lues erem a meng léiwsten Zäit vum Joer: Faarwen, Schaler, wéineg Sonn, niddreg Temperaturen, Reen. Dozou gehéiert natirlech och passend Musék, a well ech elo keng Radiosendung méi all Woch modéireren, gëtt et dann emol no laanger Zäit neess eng Kéier hei eng Playlëscht.

David Gray feat. Annie Lennox – Full Steam
Lisa Ekdahl – One Life
Jonsi and Alex – Happiness
Beirut – Venice
Special Patrol – Hot Air Balloon
Soulsavers – Wise Blood
Lymbyc Systym – Narita
Architecture in Helsinki – Souvenirs
Noah and the Whale – Love of an Orchestra
Yael Naim – Lonely
Jon Hopkins – The Wider Sun
Lisa Mitchell – Leaving Town Alive
Coeur de Pirate – La Vie Est Ailleurs
Palestar – Berlin is for Heroes
Kate Miller-Heidke – Last Day on Earth
Antony and the Johnsons – Blue Angel
Benny Anderssons Orkester – Song from the Second Floor
Calexico – Falling From Sleeves

Zitater (21)

Sag mal, habt ihr Vokda M? Oder Vodka und Mucosolvan, dann mischen wir selbst. // Ich bin kein Rassist. Ich habe einen Kumpel aus Düsseldorf. // Sollen wir füßeln? So zum Vorbereiten? // Mach mal das Bier auf, meine Stimmung ist so mies. // Die Punks stehen auf der Terrasse und regen sich beim Sekt trinken über die Bourgeoisie auf. // Ich möchte jetzt am Liebsten hier durch den Zug tanzen. Nackt. // Für 500 Euro würd ich auf dem Tisch tanzen. // Wieso Flasche? Noch einen Pitcher, oder? // Der Wein ist so gut, da steht noch nicht mal ein Jahrgang auf dem Etikett. // Da hast du morgens ne Motivation früh aufzustehen wenn der dir seinen Penis vors Gesicht hällt. // Blut als Gleitmittel ist schon geil. // Der Lesbentraum wird auf ewig weiterbestehen. // Als ich heute morgen aufgestanden bin lag die Katze im Wok. // Der hat hier heute Morgen den Boden benässt. Deshalb schlaf ich auch normalerweise oben im Hochbett. // Gëff mer mol deng Kanner. // Ich sag’s doch schon lange: so geil sind Lesben nicht. Aber mir glaubt das ja nie einer. // Ja, see you at the Bahnhof.

Saccherin, Splintering, Slowly

They’ll be recounting a thousand tales
of how we shoveled ourselves free
with coal-black fingernails.
Of how we looked up at marble skies
with tearing hearts
and avaricious eyes.

They’ll be telling it all:
how we travelled twenty-five million miles
in sixty-two seconds,
young and proud as we were.
How we lived on borrowed time
in a borrowed place.
How we kissed and hugged for fun
and fucked for a laugh.
They’ll be warning:
how we were young and proud.

They’ll weave all the threads
of how we suffocated brutally,
scratching each other’s skin off
with fingernails so red.
Of how we looked up at mirrors on the ceiling
with quivering souls
that sent us reeling.

They’ll be telling it all:
how we travelled twenty-five million miles
in sixty-two seconds,
young and proud as we were.
How we lived on borrowed time
in a borrowed place.
How we kissed and hugged for fun
and fucked for a laugh.
They’ll be warning:
how we planned never to be sorry.